Wie sein Pendant, das bereits existierende HarlekinÄum, wird das Klooseum kein reiner Aufbewahrungsort von toten Gegenständen sein, sondern das Erleben und Staunen steht im Mittelpunkt. Geräusche verstärken das Gesehene, auch das Haptische kommt nicht zu kurz. Speziell diese Form der Präsentation verlangt einen Verzicht auf Massenaufläufe, denn die Ausstellung kann nur in kleinen Gruppen durchlaufen werden (maximal 8 Personen). Gewissermaßen geführte Touren durch dick und dünn. Zu sehen gibt es viel, etwa "Kack-teen", einen Fernseher mit eingebauter Klospülung oder echte Scheißhauskunst und das ganze garniert als "Palast der Winde". Die "Big Five des Körpers" (Herz, Lunge, Leber, Niere, Magen) verstecken sich hinter fünf Klotüren, die es zu erforschen und zu ertasten gilt. Beim Öffnen jeder Tür erklingen Geräusche, die dem jeweiligen Organ entsprechen und wie in einem Puzzle greift man sich mal eben ein Stück Herz aus dem menschlichen Körper. Ganz Mutige können sogar im Klooseum übernachten, es ist gleichzeitig als Wohnung nutzbar. Insgesamt umfasst die Sammlung rund 1.200 Exponate.